Massagen – eine Wohltat für den Körper

Massagen werden schon seit sehr langer Zeit zur Heilung des Körpers angewandt. Die Ursprünge liegen in Ostafrika sowie in Asien. Erstmals wurden Massagen bereits 2000 v. Chr. in China beschrieben.

Der griechische Arzt Hippokrates brachte die Massage schließlich nach Europa.
Massagen haben zahlreiche positive Wirkungen auf den Körper. So wird die Durchblutung gesteigert, der Blutdruck sinkt, die Muskulatur wird entspannt und es kommt zu einer Schmerzlinderung und Reduktion von Stress.

Massagearten

Grundsätzlich kann bei Massagen zwischen Ganzkörper- und Teilmassagen unterschieden werden. Zu den Teilmassagen zählen beispielsweise Rücken- oder Gesichtsmassagen.
Für eine entspannende Ganzkörpermassage ist eine angenehme Atmosphäre sowie die Verwendung gut duftender Massageöle von entscheidender Bedeutung. Durch eine Ganzkörpermassage lassen sich Gesundheit und Wohlbefinden verbessern. Die Muskulatur wird entspannt und die Haut verwöhnt. Meist beginnt eine Ganzkörpermassage am Rücken. Die zu massierende Person liegt dabei beispielsweise auf einem Massagetisch oder einer Matte. Nach Anwärmen des Massageöls in den Händen wird dieses auf dem Rücken verteilt. Dabei können verschiedene Massagegriffe wie Streichen, Kneten oder Klopfen angewandt werden.
Teilmassagen kommen immer dann zur Anwendung, wenn bestimmte Körperbereiche beeinträchtigt, verletzt oder erkrankt sind. Bei Teilmassagen kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Statt Ölen werden hier oft auch Steine verwendet. Auch Trockenmassagen sind üblich.

Die 5 beliebtesten Massagen

– Fußreflexzonenmassage
Bei dieser Massagetechnik wird zugrunde gelegt, dass der Fuß in Wechselbeziehung zum gesamten Körper steht. Dazu wird er Fuß in bestimmte Reflexzonen unterteilt, denen jeweils Organe zugeordnet sind. Wird die entsprechende Fußreflexzone massiert, kann darüber das zugeordnete Organ therapeutisch beeinflusst werden. Die Fußreflexzonenmassage findet oft Anwendung bei Migräne, Schmerzen, Depressionen und Schlafstörungen.

– Hot-Stone-Massage
Bei der Hot-Stone-Massage werden aufgeheizte Steine, die in der Regel aus Basalt bestehen, verwendet. Diese werden in einem Wasserbad auf etwa 60°C erwärmt. Die Steine werden dann unterhalb des Körpers sowie auf der Haut platziert. Weitere Steine dienen zur Massage selbst. Durch die Wärme der Steine werden die Muskeln entspannt. Zudem wird Stress abgebaut.

– Shiatsu-Massage
Die Shiatsu-Massage hat ihre Ursprünge in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Bei dieser Massageform übt der Masseur Druck über die eigene Handfläche aus. Zudem kommt das eigene Körpergewicht zum Einsatz. So sollen die Energiezentren aktiviert und Blockaden schonend gelöst werden. Die Shiatsu-Massage kommt bei Verspannungen und Schmerzen, Verdauungsbeschwerden sowie Stress zum Einsatz.

– Lomi Lomi Nui
Die Lomi Lomi Nui-Massage ist eine Ganzkörpermassage aus Hawaii. Die Massage dauert rund 2 Stunden und es werden große Mengen wohlriechender Öle verwendet. Die Massage kann auch von 2 Personen gleichzeitig ausgeführt werden. Es kommen nicht nur die Hände, sondern auch Unterarme und Ellenbogen zum Einsatz. So werden die Gelenke gelockert und Blockaden werden gelöst.

– Ayurveda-Massage
Die Ayurveda-Massage beruht auf der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda. Bei der Ayurveda-Massage gibt es verschiedene Massagetechniken. Die klassische Anwendung ist eine Ganzkörpermassage, die sogenannte Abhyanga. Hier kommen große Mengen von warmen, duftenden Ölen zum Einsatz. In Verbindung mit den tiefenwirksamen Griffen dieser Massagetechnik können so die Muskeln gelockert werden. Zudem dringt das Öl tief in das Gewebe ein, wodurch Stoffwechselprodukte leichter abtransportiert und ausgeschieden werden können.

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